Konzern distanziert sich von der Treppenlift-Affäre

30. März 2010
By admin

Als Reaktion auf die Treppenlift-Affäre hat der Mischkonzern ThyssenKrupp “Veränderungen in der Geschäftsführung vorgenommen”, wie eine Sprecherin gestern auf Anfrage sagte. Zuvor war der Geschäftsführer der ThyssenKrupp-Elevator-Tochter beurlaubt worden. Wie berichtet hatte die Geschäftsführung der Tochterfirma Außendienstmitarbeiter heimlich bei Verkaufsgesprächen filmen lassen. Die Aufnahmen seien inzwischen einem Notar übergeben worden. Außerdem seien der Datenschutzbeauftragte, die Rechtsabteilung und die Revisionsabteilung des Konzerns mit der “lückenlosen Aufklärung” des Vorfalls beauftragt worden. Mit ersten Ergebnissen sei in wenigen Tagen zu rechnen. “Der Konzern hält derartige Praktiken für absolut inakzeptabel. So etwas darf einfach nicht passieren”, sagte die Sprecherin weiter. Die Treppenlift-Tochter von ThyssenKrupp beschäftigt knapp 120 Mitarbeiter.

Quelle: Rheinische Post

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3 Responses to “ Konzern distanziert sich von der Treppenlift-Affäre ”

  1. Kira on 31. März 2010 at 15:13

    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen weshalb selbst Treppenlifte Firmen ihre Mitarbeiter filmen. Es sollte viel mehr auf die Privatsphäre der Mitarbeiter achten sodass auch bei einer Treppenlift Gesellschaft so etwas nicht auftritt.

  2. Willy on 1. April 2010 at 01:11

    Man sollte lieber nicht immer alles glauben, was die Presse so erzählt, zumal hierzu sowieso nichts genaues berichtet wurde, und Dax-Konzerne wollen doch nicht aufklären, sondern nur raus aus den schlechten Schlagzeilen.

  3. Rechnung schreiben on 3. Juni 2010 at 22:19

    Es ist doch erschreckend wie einige Firmen mit ihren Mitarbeitern umgehen. Und es werden ja immer mehr.

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