Treppenlift

sitzlift
Ein Sitzlift kann dabei helfen unabhängig zu bleiben. Dann kann auch mit einer Behinderung das Leben in fast gewohntem Maße weitergehen.
„Eigentlich geht es ja schon wieder besser, wenn diese steile Treppe nicht wäre“: In einer überalternden Gesellschaft hat eine stetig wachsende Anzahl der Bevölkerung mit Beschwerden zu kämpfen, die sie in ihrer Mobilität stark einschränken.
Das Spektrum reicht dabei von Menschen mit steifem Knie über Hüftbeschwerden bis hin zu kompletten Lähmungen des unteren Bewegungsapparats. Für die Betroffenen und ihre Familien geht es in solch einer Situation in der Regel vor allem darum, den Umzug in ein Pflege- oder Altenheim zu vermeiden und auf diese Weise hohen Kosten, aber auch dem Verlust der persönlichen Unabhängigkeit auszuweichen. Ein zentraler Baustein, um sicher von einer Etage in die andere zu kommen, ist in vielen Fällen der Einbau eines geeigneten Sitzlift.
Erhältlich sind dabei gerade Treppenlifte + Kurventreppenlifte. Diese gibt es jeweils in verschiedenen Ausführungen als Sitzlift, Plattformlift, Senkrechtlift, Treppenraupe oder Treppensteiger. Welcher der vielen Anbieter für einen Sitzlift, die im Internet zu finden sind, ist der richtige? Da sich Betroffene in der Regel zum ersten Mal in ihrem Leben mit solchen Fragen auseinandersetzen müssen, ist die Unsicherheit groß. Als einfache Faustregel sollte hier gelten, dass die erste Beratung möglichst herstellerunabhängig sein sollte. Nur so kann gewährleistet sein, dass der Berater nicht einseitig informiert und lediglich versucht, dem Kunden ein bestimmten Sitzlift schmackhaft zu machen.
Joanna Kim Groß ist zwölf Jahre alt und seit ihrem zweiten Lebensjahr schwerbehindert an den Rollstuhl gefesselt. Damit das Mädchen in ihr Zimmer im oberen Stockwerk des Hauses gelangen kann, trugen ihre Eltern sie über die vielen Jahre hinweg auf den Armen die steile Wendeltreppe hinauf. Im Angesicht der Tatsache, dass Joanna Kim inzwischen schon längst kein Kleinkindgewicht mehr hat, erwiesen sich die Aktionen immer schwieriger und unfallrisikoreicher.
Da aber die Familie Groß mit intensiven, mehrfachen Anfragen bezüglich einer Kostenübernahme zur Anschaffung eines Treppenlift bei der gesetzlichen Krankenkasse auf taube Ohren stieß und die Kasse nur einen lächerlich-geringen Anteil der Gesamtkosten von 10120 Euro trägt, war die Familie auf Spenden für den Treppenlift angewiesen.
Die Bevölkerung wird älter, und der Gesetzgeber forciert die Barrierefreiheit von Gebäuden. Das sind die idealen Zutaten für das Wachstum eines Treppenliftbauers. Die Firma Ganser aus St. Peter am Wimberg hat sich auch international einen guten Ruf erarbeitet. Mehr als 70 Prozent der Produktion geht in den Export.
Ganser hat sowohl die Universität in Baku (Aserbaidschan) und das EU-Parlament in Brüssel als auch den Präsidentenpalast in der nigerianischen Hauptstadt Abuja ausgerüstet. Präsident Yar’Adua hatte zwar nicht mehr so viel davon, weil er im Frühjahr verstorben ist, doch auch sein Nachfolger Goodluck Jonathan könnte von der Investition profitieren.
Vor knapp 30 Jahren hat die Familie Ganser ihre Firma gegründet und mit allgemeinen Schlosserarbeiten begonnen. „1982 kam dann ein Kunde zu uns und sagte, er brauche einen Treppenlift für eine Rollstuhlfahrerin“, erzählt der geschäftsführende Gesellschafter Bernhard Ganser. Das habe der Suchende damals in Österreich nicht gefunden, und ausländische Hersteller machten zu breite Lifte.
Quelle: Nachrichten.at
Nach Aussage von Marktexperten, müssen bis 2020 mindestens 800000 Wohnungen altersgerecht angepasst oder neu erbaut werden. Diese notwendigen Umbauten kosten viel Geld. Seit Mai 2010 können nun Privatleute einen Antrag beim Bundesbauministerium stellen, um für altersgerechte Umbaumaßnahmen einen Zuschuss zu erhalten. Antragsberechtigt sind private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen, im Einzelfall aber auch Mieter.
Grundvoraussetzung ist, das der Antragsteller mindestens 6000 €uro investiert. Als Zuschuss erhält der Antragsteller fünf Prozent der förderfähigen Investitionskosten bei max. 2500 €uro pro Wohneinheit. Das zuständige Bundesbauministerium fördert zum Beispiel barrierefreie und- reduzierte Zugänge zu Gebäuden und Wohnungen. Dazu zählen die Überbrückung von Stufen, der Abbau von Schwellen sowie der Einbau von Treppenlift und Aufzügen. Dazu gehört aber auch der notwendige Umbau von Bad und Küche.
Elegant, packend, komisch, das sind die Markenzeichen von Julian Barnes’ Romanen. Nun führt er eine Art Gespräch über Kunst und Tod.
Er erzählt Geschichten über seine Angehörigen und erörtert mit Schriftstellern und Komponisten wie Stendhal und Flaubert scharfsinnig die Angst vor dem Treppenlift, den Blick in den Abgrund und das Wie, Wo und Wann, das zum Tod gehört.Julian Barnes: Nichts, was man fürchten müsste, Kiepenheuer, 336 S., 19,95 Euro.
Auf dem Weg zur barrierefreien Stadt ist Erbach ein weiteres Stück weitergekommen: Am heutigen Donnerstag stellte Bürgermeister Harald Buschmann einen Treppenlift im Elfenbeinmuseum vor, der die Fahrt ins Obergeschoss mit der Ausstellung ,,Streiflichter der Weltkunst II” ermöglicht. Im Beisein des VdK-Ortsverbandsvorsitzenden Wilhelm Bernhard zeigte Hausmeister Jürgen Brechenser, wie das Gefährt zu bedienen ist. Es wurde aus Mitteln des Konjunkturprogrammes angeschaff und hat 15 000 Euro gekostet, sagte Buschmann. Mit einem Schlüssel, den sich Besucher mit Handicap an der Kasse abholen können, wird der Lift (Tragkraft: 225 Kilogramm) in Betrieb gesetzt.
Quelle: Echo-online.de
Als Reaktion auf die Treppenlift-Affäre hat der Mischkonzern ThyssenKrupp “Veränderungen in der Geschäftsführung vorgenommen”, wie eine Sprecherin gestern auf Anfrage sagte. Zuvor war der Geschäftsführer der ThyssenKrupp-Elevator-Tochter beurlaubt worden. Wie berichtet hatte die Geschäftsführung der Tochterfirma Außendienstmitarbeiter heimlich bei Verkaufsgesprächen filmen lassen. Die Aufnahmen seien inzwischen einem Notar übergeben worden. Außerdem seien der Datenschutzbeauftragte, die Rechtsabteilung und die Revisionsabteilung des Konzerns mit der “lückenlosen Aufklärung” des Vorfalls beauftragt worden. Mit ersten Ergebnissen sei in wenigen Tagen zu rechnen. “Der Konzern hält derartige Praktiken für absolut inakzeptabel. So etwas darf einfach nicht passieren”, sagte die Sprecherin weiter. Die Treppenlift-Tochter von ThyssenKrupp beschäftigt knapp 120 Mitarbeiter.
Quelle: Rheinische Post
Die „verschiedenen Bedürfnisse der Bevölkerung“ sollen berücksichtigt werden, wenn es um die Gestaltung des künftigen Lindower Bürgerhauses geht. Das betonte Amtsdirektor Danilo Lieske im Sozialausschuss, der am Montag im Lindower Rathaus tagte.
Aus der alten Schule soll jetzt ein attraktives Bürger- und Vereinshaus werden, das allen Bewohnern des Lindower Amtsbereiches offen steht. Angebote für Ältere sollen vorrangig im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Hauses platziert werden. Geplant sind dort die Stadtbibliothek und ein Veranstaltungssaal, der sich je nach Bedarf durch eine schallgedämmte Faltwand in zwei Räume teilen lässt. Sie können für Vorträge, Seminare oder Vereinstreffen genutzt werden.
Im Obergeschoss soll die Sozialstation mit der Kleiderkammer und einem Beratungsbüro unterkommen. Ein Raum soll der Jugendarbeit, ein anderer der Vereinsarbeit zur Verfügung stehen. Das Erd- und das Obergeschoss sollen durch einen Treppenlift erreichbar sein. Ganzer Artikel
Damit Menschen mit Behinderungen in ihren bisherigen Wohnungen und in ihrem sozialen Umfeld bleiben können, gibt das Land Hessen auch dieses Jahr wieder Kostenzuschüsse, um bauliche Hindernisse in Wohngebäuden entfernen zu können. So können etwa Toiletten und Bäder behindertengerecht umgebaut werden, Stufen und Schwellen beseitigt oder ein Treppenlift bzw. eine Rampe eingebaut werden. Wichtig: Antrag bis 15. März ans Stadtplanungsamt!
Der Kostenzuschuss kann bei einem vom Eigentümer oder von dessen Angehörigen genutzten Wohnung bis zu fünfzig Prozent betragen. Auch Mieter in Mietwohnungen können grundsätzlich gefödert werden. Der Eigentümer der Mietwohnung muss in diesem Fall einen Antrag auf Modernisierungsförderung stellen. Richtlinien und Anmeldungsformulare sind erhältlich beim Stadtplanungsamt, Bereich Stadterneuerung und Wohnungsbau. Anmeldeschluss bei der Stadt ist der 15. März 2010. Ganzer Artikel
Zwei Faktoren kurbeln die Installation von Treppenliften, Plattformliften und Aufzügen in Häusern an. Die Bevölkerung wird älter, und der Gesetzgeber forciert das Thema Barrierefreiheit.
Der Markt wachse stetig, sagt Christian Mandl, Geschäftsführer von Secon Gesundheitstechnik in Lenzing: „Es gibt immer mehr ältere und gehbehinderte Menschen.“ Die Geräte können auf geraden und gebogenen Stiegen montiert werden. Für das Freie gebe es auch wasserfeste Anlagen, sagt Mandl: „Und Aufzüge können wir bis zu vier Stockwerke hoch montieren.“
Die Förderung für Treppenlifte und ähnliches ist sehr unterschiedlich. Es hängt unter anderem vom Einkommen und der Pflegestufe ab. Ganzer Artikel