Artikel-Schlagworte: „Metallrollatoren“

Rollator, auch Gehwagen bezeichnet, ist die Bezeichnung für eine fahrbare Gehhilfe, die Anfang der 80er Jahre in Schweden erfunden wurde und seit Anfang der 90er Jahre auch in Deutschland vertrieben wird..

Aufbau + Funktion eines Rollator

Der Rollator hilft gehbehinderten sowie körperlich schwachen Personen als alltägliche Stütze beim Gehen und kann mit weiterem Zubehör wie,

• Transportkörben

• Regenschirm

• oder Klemme für einen Gehstock

• Sitzflächen

• Tabletts

• Getränkehalter

ausgestattet werden. Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewähren, sollten Rollatoren mit feststellbaren Bremsen ausgestattet sein.

Der Rollator wird in zwei verschiedenen Varianten hergestellt:

1. der „Klassiker“: wird aus Metallrohren gefertigt, mit Autolack überzogen und ist universell einsetzbar,

2. und dem Rollator aus Holz: die hauptsächlich für die Nutzung in Innenräumen gedacht sind.

Metallrollatoren bestehen, wie der Name schon verspricht, meist aus einem Metall-Rahmen, verbunden mit vier Rädern an den unteren Rahmenteilen sowie zwei Handgriffen an den oberen Rahmenenden. Die Bodenberührungspunkte der Räder sind in Form eines regelmäßigen Vierecks (alte Versionen) oder eines Trapezes (neu, bessere Standsicherheit) angeordnet. Der Unterschied zum Gehstock bzw. der Unterarmgehstütze, muss der Rollator zu keinem Zeitpunkt vom Boden abgehoben werden und lässt sich für den Transport im Auto oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zusammenklappen.

Holzrollatoren die für Innenräume konzipiert wurden, gibt es, passend zu Ihrem eigenen Mobiliar, in verschiedenen Holzfarbtönen und sind ausgesprochen schmal konstruiert, um schmale Zimmertüren, enge Flure und verwinkelte Räume leicht zu passieren.

Weiterhin gibt es noch Delta- und Dreirad-Gehräder, die entgegen dem Rollator aber durch ihre Dreiecksform weniger stabil sind, Geh- bzw. Stützhilfen mit der Bezeichnung „Gehgestell“ haben in der Regel keine Räder.

Der Rollator ist ein anerkanntes Hilfsmittel der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und wird in überarbeiteter Fassung ab Oktober 2005, unter der Norm- Bezeichnung, „DIN EN ISO 11199 Teil 2“ geführt.

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